Starke Abwehr als Erfolgsgarant

19.01.20 15:15 Uhr in Dagmersellen Chrüzmatt
Juniorinnen U16 Promotion
TV Dagmersellen ° - HSG Mythen-Shooters
12:15 (7:7)

Die U16-Juniorinnen der Shooters feierten am Sonntag einen geglückten Start ins neue Jahr. Beim Auswärtssieg über den TV Dagmersellen stach im Spiel der Schwyzerinnen vor allem die starke Abwehrarbeit heraus.

Abwehr stärker als Angriff
Nein, unverdient war der Erfolg der Schwyzer Spielgemeinschaft nicht. Hart erkämpfen musste sie sich diesen allerdings durchaus, weil die Shooters mit dem TV Dagmersellen auf einen Gegner trafen, der sie mit einer harten Abwehrarbeit immer wieder vor Probleme stellte. Weil sich die Shooters aber auch für ihre eigene Defensivleistung – inklusive Torhüterin Gisler – eine gute Note verdienten und sie dort stets kompakt auftraten, hielten sie das Geschehen in der Dagmerseller Chrüzmatt-Halle jederzeit offen. Und mit zunehmender Spieldauer fanden die Shooters auch in der Offensive etwas besser den Tritt, schafften es dort vor allem im zweiten Durchgang nun vermehrt, Lücken in die gegnerische Abwehr zu provozieren. Weil die Chancenverwertung aber ungenügend ausfiel, verpassten die Shooters zwar eine frühere Entscheidung. Am Ende standen sie gleichwohl als Siegerinnen da. Ein Sieg, der letztlich als verdienter Lohn für die starke Abwehrarbeit zu Buche stand.

Nun wartet ein altbekannter Gegner
Mit dem Sieg in Dagmersellen ist den Shooters der Auftakt in die Rückrunde geglückt. Wo der Hebel noch angesetzt werden muss, hat diese erste Partie im neuen Jahr gleichzeitig auch aufgezeigt. Allerdings haben die Shooters im bisherigen Saisonverlauf auch schon unter Beweis gestellt, dass sie in der Offensive zu mehr fähig sind, als sie dies in Dagmersellen über weite Strecken gezeigt haben. Diesen Beleg können die Shooters schon am kommenden Sonntag ein nächstes Mal abgeben. Dann kommt es in der Brunner Sporthalle zur Jahresheimpremiere gegen die HR Hochdorf. Damit wartet auf die Shooters ein altbekannter Widersacher. Schon in der Vorrunde kam es zu zwei Duellen mit den Seetalerinnen, wobei die Spielgemeinschaft dort beide Male in relativ souveräner Manier die Oberhand behielt.
Die Aufstellung:
Gisler; Annen, Betschart, Büeler, Bürgi, Gwerder, Habtom, Hunziker, Jäggi, Kenel, Lauber, Maksimovic, Spelina, Zgraggen.