Shooters erneut klar besiegt

26.02.22 15:30 Uhr in Aarburg MZA Paradiesli
Frauen 2. Liga
SG Aarburg/Oftringen/Rothrist * - HSG Mythen-Shooters
32:18 (18:10)

Auch in ihrem vierten Finalrundenspiel blieben die 2. Liga-Damen der HSG Mythen-Shooters am Ende deutlich auf der Strecke. Eine vor allem im Angriff zu hohe Fehlerquote brachte die abermals mit ungewohnter Kaderzusammensetzung angetretenen Schwyzerinnen gegen die SG Aarburg/Rothrist/Oftringen auf die Verliererstrasse.

Zu viele technische Fehler
Auch am vergangenen Samstag mussten die Shooters wiederum mit einem bunt zusammengewürfelten Kader auskommen. Immerhin konnten die Schwyzerinnen in Aarburg zwar auf 13 Spielerinnen zählen – ihren letzten Auftritt vor Wochenfrist mussten sie noch mit lediglich acht Akteurinnen bestreiten. Doch fanden sich auch diesmal wieder diverse Spielerinnen aus dem Nachwuchs im Team der Shooters. Einige davon bestritten am Samstag ihr erstes Spiel im Aktivbereich.
Dass den Schwyzerinnen mit dieser ungewohnten Kaderzusammensetzung die Eingespieltheit fehlte, war daher naturgemäss, entsprechend waren die Torerfolge der Gäste vorwiegend auf Einzelaktionen zurückzuführen. In der Anfangsphase gab es durchaus einige solche Schwyzer Erfolgserlebnisse, was unter anderem zu einem 3:0-Vorsprung führte. Letztlich aber blieben die Shooters wie in allen bisherigen Spielen der Finalrunde dann aber doch chancenlos. Weil sich die technischen Fehler noch im ersten Durchgang deutlich zu häufen begannen und es die Gäste während der kompletten Partie nie mehr schafften, diese Unzulänglichkeiten abzustellen, offerierten sie ihrem Gegner diverse Gegenstossgelegenheiten. Es waren dann auch vor allem solche Kontertore des Heimteams, welche in der Aarburger Paradiesli-Halle für klare Verhältnisse zu Gunsten der Aargauerinnen sorgten. Ansonsten erwies sich der Shooters-Gegner keineswegs als ein überragender Kontrahent, was sich insbesondere im Positionsangriff zeigte, wo die Anzahl an Schwyzer Minustreffern überschaubar blieb und sich die Shooters überdies einige Male mit guter Defensivarbeit durchaus auszuzeichnen wussten. Das alleine reichte dann aber doch bei weitem nicht, um den neuerlichen klaren Verlustgang abwenden zu können.

Die richtigen Lehren ziehen
So bleibt die Finalrundenbilanz der zweiten Damenmannschaft mit nunmehr schon vier klaren Niederlagen aus vier Spielen weiter äusserst trist. Einmal mehr darf hierbei zwar nicht vergessen werden, wie sich derzeit die Kadersituation im Shooters-Lager präsentiert. Doch war der Auftritt vom Samstag dann insgesamt doch zu fehlerhaft, um dies als alleiniger Grund für die klare Niederlage anfügen zu können.
Letztlich aber bleibt den Shooters sowieso nichts anderes übrig, als die aktuelle Situation anzunehmen und diese auch als Chance für junge Spielerinnen anzusehen, von denen am Samstag wiederum einige zum Einsatz kamen. Denn eines ist klar: Zu verlieren hat die zweite Damenmannschaft seit der realisierten Finalrundenqualifikation kaum mehr etwas. Zumindest das Thema Abstieg ist für den Aufsteiger seither ohnehin vom Tisch. Das ist nach wie vor erwähnenswert. Nun gilt es, die richtigen Lehren aus den bisherigen Finalrunden-Auftritten zu ziehen. Damit es auch in der Rückrunde bald wieder zu solch positiv erwähnenswerten Ergebnissen kommt, wie es noch in der Vorrunde oftmals der Fall gewesen war.
Die Aufstellung:
Kamer/Petrovic; Betschart C., Betschart O., Birrer, Bishr, Camenzind, Gnos, Grab, Gwerder, Heinzer, Waser, Zgraggen.