Erneut ohne Chance

19.02.22 19:00 Uhr in Frick Ebnet
Frauen 2. Liga
TSV Frick 1 - HSG Mythen-Shooters
44:13 (23:7)

Die wiederum äusserst dezimiert angetretenen 2. Liga-Damen der HSG Mythen-Shooters kassierten am Samstag die nächste Klatsche, die auch trotz einiger positiven Aspekten nicht zu verhindern war.

Einsatz stimmte
Am Ende war es ein aus Shooters-Optik brutales Resultat, das von der Anzeigetafel der Fricker Ebnet-Halle leuchtete. Und ein Ergebnis, welches die Kräfteverhältnisse an diesem Samstagabend exakt wiederspiegelte: Hier der TSV Frick, mit dem Ziel Aufstieg vor den Augen und mit einem schnellen und mit schönen Spielzügen gespickten Handball auftretend, dort die abermals arg dezimierten Shooters, die unter anderem mit zwei Spielerinnen aus der U18-Mannschaft antraten, die ihr erstes 2. Liga-Spiel absolvierten. Sogar eine gelernte Torhüterin, die sich gar in die Torschützenliste eintragen konnte, agierte bei den Shooters als Feldspielerin, um im lediglich acht Spielerinnen umfassenden Kader auf den Feldpositionen immerhin noch auf eine Wechselmöglichkeit zurückgreifen zu können.
Die am Ende eingehandelte mit Abstand höchste Saisonniederlage, die sich spätestens zwischen der 15. und 25. Minute, als die Einheimischen von einem 8:4 auf 18:7 davonzogen, abzuzeichnen begann, war so nicht zu verhindern. Zumal den Shooters auch anzumerken war, dass sie in dieser Zusammensetzung noch nie eine Partie bestritten.
Dass es trotz allem auch einige positive Aspekte aus diesem Shooters-Auftritt zu verzeichnen gab, darf hierbei aber gleichwohl nicht vergessen werden. Dazu gehörten etwa die gelungenen Debuts der beiden U18-Spielerinnen, die ihre Sache bei ihrem ersten 2. Liga-Auftritt sehr gut machten. Zudem stimmte auf Schwyzer Seite auch der Einsatz stets, auch dann noch, als das Resultat immer deutlicher wurde und sich die Kanterniederlage mehr und mehr abzuzeichnen begann. Auch die teilweise schönen Tore, die am Samstag zu sehen waren, gehörten in die Kategorie der vorhanden gewesenen erfreulichen Fakten aus Shooters-Optik. So trugen dann auch die Gäste trotz krasser Unterlegenheit ihren Teil zu einem unterhaltsamen und auch jederzeit fairen Spiel bei.

Schon am Samstag geht’s weiter
Einmal mehr wurde den 2. Liga-Damen aufgezeigt, dass in der Finalrunde mit einem derart dezimierten Kader nichts zu holen ist. Diese Situation gilt es zu akzeptieren und das Beste herauszuholen, verbunden mit der Hoffnung, dass sich die Lage bald wieder etwas lichten wird. Dann dürften die Shooters, die in der Vorrunde als Gruppensiegerinnen noch gross aufgetrumpft haben, bald auch in der Finalrunde um die ersten Punkte mitspielen. Vorerst aber werden die Shooters mit der aktuellen Situation zurechtkommen müssen. Das gilt vermutlich auch für das nächste Spiel vom kommenden Samstag, das wiederum auswärts bei der SG Aarburg/Oftringen/Rothrist ansteht.
Die Aufstellung:
Kamer; Annen, Grab, Gwerder, Heinzer, Lauber, Petrovic, Torelli.