Eine Halbzeit Anlauf gebraucht

23.10.21 15:15 Uhr in Goldau Berufsbildungszentrum (BBZG)
Juniorinnen U14 Promotion
HSG Mythen-Shooters - SG Magden/ Möhlin °
28:18 (7:6)

Die U14-Juniorinnen der HSG Mythen-Shooters sind nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder auf die Siegerstrasse zurückgekehrt. Bis der Erfolg vom Samstag über die noch immer punktelose SG Magden/Möhlin bewerkstelligt war, dauerte es allerdings etwas gar lange, was vor allem einer schläfrigen ersten Halbzeit geschuldet war.

Steigerung nach zähem Ringen
Nein, immer glanzvoll war dieser Auftritt der Shooters U14-Juniorinnen nicht. Insbesondere in der ersten Halbzeit wirkte die Darbietung des Heimteams in der BBZG-Halle oftmals behäbig, es fehlte an der letzten Entschlossenheit und Biss für den Torerfolg, was sich immer wieder an zu inkonsequenten Abschlussversuchen zeigte. Mit dem eigentlich harmlosen Gegner, dem es so problemlos gelang, sich im Spiel zu halten und zeitweise gar in Führung zu liegen, lieferten sich die Shooters daher ein über die komplette erste Halbzeit hinweg zähes Ringen.
Es dauerte schliesslich bis nach dem Seitenwechsel, ehe die Schwyzerinnen mehr und mehr Fahrt aufnahmen und so den Grundstein für den letztlich doch noch ungefährdeten Sieg legen konnten. Dank nun wesentlich flüssiger und konsequenter abgeschlossenen Angriffen setzten sich die Gastgeberinnen nach der Pause schnell mit drei Toren ab. Das war schliesslich das Startsignal zu einer einseitig verlaufenen zweiten Halbzeit. Zwar vermochte sich die SG Magden/Möhlin bis zur 43. Minute und dem Stand von 14:12 noch einigermassen im Spiel zu halten, im weiteren Verlauf der Partie bauten die Gastgeberinnen ihre mittlerweile verdiente Führung aber konstant aus. Am Ende waren es zehn Lenzen Vorsprung, welche die nach der Pause doch sichtbare Überlegenheit der Shooters durchaus zu belegen vermochten.

Sieg ist das, was letztlich zählt
Es war so letztlich doch noch ein geglückter Nachmittag, welche die U14-Juniorinnen am Samstag verbringen durften, was nicht zuletzt an einer am Ende relativ ausgeglichenen Torschützenliste lag. Dass insbesondere in der ersten Halbzeit nicht immer alles wunschgemäss zusammenpasste, darf zwar nicht vernachlässigt werden, verkam so aber zumindest nach Spielschluss zur Randnotiz. Die auch am Samstag wieder sichtbar gewordene Erkenntnis, dass nach es nach wie vor viel Arbeit zu verrichten gibt, wird dem Team bereits vor der Partie bekannt gewesen sein. Und dass nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge, wie es den Schwyzerinnen zuletzt erging, am Ende in erster Linie die Rückkehr auf die Erfolgsspur zählt, ist ebenso unbestritten. Überdies haben die Shooters vor allem in der zweiten Halbzeit angedeutet, dass sie zu Leistungen in der Lage sind, die durchaus auf baldige weitere Erfolgserlebnisse hoffen lassen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am 7. November wiederum in einem Heimspiel, dann in der Brunner Sporthalle gegen Handball Emmen.
Die Aufstellung:
Alimpic/Himaj; Bürgi, Castro, Gwerder, Heinzer Sa., Heinzer So., Mansouri, Melchior, Nideröst, Räss.