(Zu) lange Schwächephase
Geschrieben von webmaster am 08.03.10 22:41
HSG Mythen-Shooters – HC Malters 23:26 (10:11)
Junioren U17, 1. Stärkeklasse
Die Auftritte der U17-Junioren der HSG Mythen-Shooters beginnen sich immer mehr zu ähneln. Wie fast ausnahmslos in allen Rückrundenpartien vermochten die Schwyzer auch letzten Samstag mit dem favorisierten Gegner mitzuhalten. Dass es am Ende auch gegen Malters nichts wurde mit den ersten Punkten, war diesmal auf eine längere Schwächephase im zweiten Durchgang zurückzuführen.
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Bis dorthin schafften es die Gastgeber stets, die Partie gegen den Titelanwärter offen zu gestalten. Die 5-1-Deckung, welche den Luzernern bereits im Hinspiel einige Probleme bereitete, schien ihre Wirkung auch diesmal nicht zu verfehlen. Erst als sich die Shooters gegen Ende des ersten Durchgangs einen kleinen Durchhänger leisteten und den Gegner mit vier Toren davonziehen lassen mussten, schien das Spiel seinen erwarteten Lauf zu nehmen. Mit einem Schlussspurt kurz vor dem Seitenwechsel mit drei Toren in Folge brachten sich die Shooters aber schnell wieder zurück ins Geschäft. Erst in der zweiten Hälfte schien Malters die Partie definitiv in gewünschte Bahnen lenken zu können. Nachdem es vorerst auch nach dem Seitenwechsel nach einer ausgeglichenen Angelegenheit aussah, leisteten sich die Shooters ab der 38. Minute eine lange Schwächephase, was gegen einen Titelanwärter wie Malters halt einfach knallhart bestraft wird, selbst wenn dieser bis dato kaum wie ein Aspirant auf die Regiokrone auftrat. Doch die Luzerner nahmen die Shooters-Geschenke dankend an und setzten sich bis eine Viertelstunde vor Schluss mit acht Toren ab. Diese Führung schien aus Sicht der Gäste Grund genug zu sein, um sich bereits in der Sicherheit des klaren Siegers zu wiegen. Denn unmittelbar nach dieser Acht-Tore-Führung leisteten sich die Gäste einen Patzer nach dem anderen und schienen ihrerseits in ein Loch zu fallen. Leider aber verpassten es die Shooters, daraus schnell Kapital schlagen zu können. Zwar schafften es die Gastgeber nochmals, sich mit einem kampfstarken Auftritt bis auf vier Tore zurückzukämpfen, doch kam diese Aufholjagd schliesslich zu spät. Insgesamt wog die Hypothek aus der Schwächephase zwischen der 38. und 45. Minuten dann doch zu schwer. Es wäre jedoch interessant zu beobachten gewesen, was passiert wäre, hätten die Gastgeber schneller reagieren können, als die Malterser in ihr Loch fielen. Möglicherweise hätte das der Partie eine nicht mehr erwartete Wende verpasst. So aber schaukelten die Luzerner das Ding doch noch nach Hause und den Shooters blieb einmal mehr nur die Erkenntnis, dass man in dieser Meisterklasse durchaus mitzuhalten vermag, insgesamt aber eben doch noch ein kleines bisschen fehlt, um dort Punkte einfahren zu können.
Die Aufstellung:
Bissig; Beeler, Eichhorn, Kopacevic, Reichmuth, Schelbert, Styger, Ulrich, Weber, Widmer, Wyss, Zehnder, Zgraggen.