Shooters ohne wirkliche Siegeschance
Geschrieben von webmaster am 02.02.10 23:41
HC KTV Altdorf – HSG Mythen-Shooters 18:12 (11:9)
Juniorinnen U18, 1. Stärkeklasse
Die U18-Juniorinnen blieben bei Vorrundensieger Altdorf insgesamt deutlich auf der Strecke und vermochten den physisch klar überlegenen Urnerinnen einzig in der zweiten Viertelstunde des ersten Durchgangs Paroli zu bieten
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In dieser Phase schafften es die Schwyzerinnen, welche zuvor sichtlich Respekt vor der aggressiven Spielweise der Gastgeberinnen aufwiesen, ihren schwachen Start einigermassen zu korrigieren und kämpften sich nach einem Fünf-Tore-Rückstand bis auf zwei Tore heran, so dass zur Pause wenigstens ergebnistechnisch noch auf Punkte gehofft werden durfte.
Torflaute in der zweiten Halbzeit
Die Chancen auf eine erfolgreiche Revanche für die knappe Vorrundenniederlage schwanden allerdings mit zunehmender Spieldauer des zweiten Durchgang. Denn es dauerte ganze 17 Minuten, bis sich die Shooters ihr erstes Erfolgserlebnis seit dem Seitenwechsel gutschreiben lassen konnten. Da man diese Angriffsschwäche in der Folge nicht gerade überzeugend beheben konnte und bis zum Spielende gerade noch zwei weitere Tore erzielte, war die Frage nach dem Sieger in der zweiten Hälfte relativ schnell geklärt, obschon sich auch die Urnerinnen einige Aussetzer im Angriff leisteten. Zur Ehrenrettung dieser Shooters-Tormisere muss allerdings auch gesagt werden, dass im Angriffsspiel der Schwyzerinnen durchaus einige schöne Spielzüge vorhanden waren, diese allerdings oftmals zu ungenau abgeschlossen wurden. Gleichzeitig wiesen die Shooters in der Offensive aber auch einige Male Pech auf, was die Zahl von fünf Aluminiumschüssen verdeutlicht. Trotzdem muss festgehalten werden, dass die Urnerinnen am Ende absolut verdient das Parkett als Siegerinnen verliessen und den Shooters kaum Chancen auf Punkte liessen. Seitens der Schwyzerinnen gilt es nun, den Kopf nicht hängen zu lassen. Es ist gewiss keine Schande, gegen so einen Kontrahenten den Kürzeren zu ziehen. Man soll nun die lange spielfreie Zeit – die nächste Partie steigt erst am 27. Februar in Luzern – optimal nutzen, um gleich wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren zu können.
Die Aufstellung:
Cajkic; Achermann, Basso, Eichhorn, Horat, Kopp, Pfyl, Prelicz, Weber M., Weber N., Weber Sa., Weber Se.